2 Wochen nach unserer letzten Begegnung mit den Dohren Wild Farmers auf heimischen Boden, in welcher wir mit 14:4 klar unterlagen, machten wir uns auf den Weg unseren weitentferntesten Gegner zu besuchen. Am 17. Juli sollten wir gleich zwei Partien gegen diese schwer zu schlagenden Kontrahenten führen.
Nachdem dann auch die angereisten Umpire über das geplante Double Header informiert waren, stand unserer ersten Begegnung nichts mehr im Weg. Die erste 5-Inning-Partie startete gegen 13 Uhr. Mit Coach Marc Prochworuk, Thomas Rathkamp, Monty Beuster, Thomas Kruse, Sven Brinkmann, Thorsten Steingräber, Hanno Lühdorff, Martin Siemens, Dennis Müller, Maik Klein, Eike Kühn und Thomas Wolff hatten wir 12 spielende Red Thorns. Einzig Stephanie Bornemann fungierte wegen einer Verletzung nur als Base Coach. Mit dieser Mannschaftspräsens und 5 mitgereisten Spielerfrauen als Unterstützung schienen wir bestens gerüstet.
Das erste Spiel begann aber gleich zu Beginn sehr einschüchternd. Im ersten Inning lagen wir bereits mit 6 zu einem Run hinten. Das zweite Inning verlief auf beiden Seiten punktelos und so konnten wir zumindest etwas aufatmen, wenn auch nicht aufholen. Bereits im dritten Inning wurde uns das schmerzlich bewusst als die Dohrener unseren immerhin beachtlichen 3 Runs noch bessere 6 entgegensetzten. Im vierten Inning konnten wir dann leider keinen Run mehr machen und so bauten die Wild Farmers ihre Führung mit zwar nur einem Run in diesem Inning auf 13 zu 4 Runs gegen uns aus. Das fünfte Inning begann für uns in der Angriffsphase. Die von uns gemachten 3 Runs reichten leider nicht um an die vorhandenen Runs unserer Gegner anzuknüpfen und so endete das erste Spiel ohne die Angriffsphase der Gegner nach der ersten Hälfte des fünften Innings mit 13 zu 7 Runs gegen uns.
Während wir bei unserer letzten Begegnung 13(!) Strikeouts hinnehmen mussten, schaffte der Dohrener Pitcher es im ersten Spiel nur 3 unserer Leute Strikeout zu machen. Thomas Kruse und Marc Prochworuk, welcher nach einem Home Run nun in der innermannschaftlichen Statistik vor den anderen Team-Home-Run-Hittern Thomas Rathkamp, Thomas Kruse und Monty Beuster vorne liegt, machten im ersten Spiel 2 Punkte für unsere Mannschaft. Immerhin ein Run ging auf die Konten von Monty Beuster, Hanno Lühdorff und Thomas Rathkamp. Vier Gegner machte Thomas Kruse auf der First Base aus, drei weitere verloren ihr Zugrecht gegen Catcher Thomas Rathkamp und je ein weiterer gegen Dennis Müller und Thorsten Steingräber. Coach Marc Prochworuk fungierte bis zum dritten Inning als Pitcher und wurde dann von unserem Stammpitcher Monty Beuster abgelöst.
Das zweite Spiel startete nach einer 20-minütigen Verschnaufpause. Leider wurde hier sehr schnell deutlich, wer die überlegenere Mannschaft des Tages sein sollte. Bereits vor dem ersten Spiel war ein Großteil unserer Mannschaft abgeschlagen und müde. Diese Müdigkeit machte sich nun besonders im zweiten Spiel bemerkbar. Während wir im ersten Spiel nur zwei Fehler machten, gingen im zweiten Spiel fünf auf unser Konto. Dabei waren sogar eher erfahrene Spieler als wenig eingesetzte Spieler betroffen. Obwohl wir dieses Spiel auch nur ein Strikeout bekamen, schafften wir es dennoch nicht so wirklich in das Spielgeschehen einzugreifen. Die ersten vier Innings gingen so punktlos an uns vorbei und die Motivation sang leider ins bodenlose. Die Wild Farmers konnten unsere Antriebslosigkeit sehr gut nutzen und schafften in den ersten drei Innings 4, 6, und 2 Runs. Nur im vierten Inning konnten auch sie keinen Run machen. Der im fünften Inning von Hanno Lühdorff gemachte Run, konnte unsere Niederlage auch nicht wirklich besser aussehen lassen und so gaben wir auch das zweite Spiel an die Dohrener ab, dieses Mal mit einem Ergebnis von 1 zu 12 Runs. Besonders im zweiten Spiel war das Debüt von unserem Short Stop Hanno Lühdorff, welcher Thomas Rathkamp im vierten Inning auf der Position des Catchers ablöste. Auch auf dieser Position machte sich unser ehemaliger Kassenwart gut.
So gingen nach diesem langen Tag beide Partien verdient an unsere Gegner. Diese beeindruckten uns noch vor dem Spiel mit ihrem tollen Platz mit Dogouts, Bullpens (eigens zum Warmmachen der Pitcher gedachte Bereiche), einer Zuschauertribüne und einem übernetzten Spielbereich für Kinder. Dies ist besonders beeindruckend, wenn man im die im Vergleich zu anderen Ortschaften, besonders Hildesheim, geringe Einwohnerzahl von knapp 2000 Menschen berücksichtigt. Schon jetzt freuen wir uns auf ein Aufeinandertreffen mit den sympathischen Gegnern aus Dohren im nächsten Jahr.
Fotos von diesem Spiel sind online. Das Video folgt in Kürze.
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